CCF beendet Routineuntersuchung von Geparden
Aufgrund seiner unmittelbaren Nähe zur Frans Indongo Lodge besuchen viele unserer Gäste den Cheetah Conservation Fund (CCF), der sich für den Schutz dieser bedrohten Raubtiere einsetzt.
Im Rahmen dieses Engagements hat der CCF vor kurzem die jährliche Kontrolluntersuchung an den 47 Geparden durchgeführt, die sich derzeit in der Obhut der Organisation befinden. Unter Beteiligung von renommierten Veterinären aus dem Ausland haben die Mitbegründerin und Direktorin des CCF, Dr. Laurie Marker und ihre Mitarbeiter zwei Wochen damit verbracht, jeden Gepard zu narkotisieren, zu impfen und gründlich zu untersuchen.
Die medizinische Analyse schloss endoskopische Tests und Ultraschallaufnahmen ein. Des Weiteren wurden 11 männlichen Tieren Spermaproben abgenommen und zwecks weiterer Erbgut-Forschung zusammen mit den Blut-, Fäzes- und Gewebeproben der anderen Raubkatzen in der Genbank des CCF eingelagert. Die jährliche Überprüfung ist Teil der andauernden Erkundung verschiedener Krankheiten unter denen Geparden leiden. Dazu gehört eine Form der Gastritis, die von Bakterien verursacht wird.
Die Vorsorgeuntersuchungen haben ergeben, dass die von CCF versorgten Geparden in guter Verfassung sind und auf unserer Nachbarfarm von Gästen der Frans Indongo Lodge hoffentlich noch lange bestaunt werden können.
Terrasse mit Blick auf Nyalas (August 2007)
Auf der Terrasse sitzen, an einem Longdrink nippen und aus nächster Nähe das Wild beim Trinken beobachten - das Erlebnis bieten wir unseren Gästen mit unserer neu errichteten Terrasse. Sie grenzt direkt an das Wildareal der Lodge und bietet freie Sicht auf eine Wasserstelle, die regelmäßig von Oryxantilopen, schwarzen Springböcken, Weißschwanzgnus, Elands und Nyalas aufgesucht wird. Mit ihren Dielen und Geländern aus Holz fügt die Terrasse sich auf gemütlich-rustikale Weise in die Natur ein.
Im Zuge des Umbaus haben wir auch das angrenzende Restaurant mit der reetgedeckten Lounge großzügiger gestaltet. Sessel mit weichen Kissen laden zu geruhsamen Stunden in edlem afrikanischem Ambiente ein. Unsere Gäste genießen es, am offenen Kamin zu sitzen, im Schein des flackernden Feuers ein Glas Wein zu trinken und ihre Erlebnisse des Tages Revue passieren zu lassen.
Gute Nachricht auch für Gäste mit Kindern: Unsere Lodge ist jetzt noch familienfreundlicher. Wir haben bestehende Zimmer in zwei Familienunterkünfte verwandelt, die vier Personen viel Platz bieten. Außerdem haben wir zwei neue stilvolle Chalets errichtet.
Ausbildung, die motiviert (Januar 2007)
Stolz und mit einem Zeugnis in der Hand ist unsere Mitarbeiterin Ndinelao Fiyeipo Hashipala von einem Ausbildungskurs in Hauswirtschaft zurückgekehrt. Eine ganze Woche lang hat sie ihr Wissen über Hygiene in allen Bereichen des Gastbetriebs vertieft. Wesentliche Aspekte der Schulung waren Raumpflege in Theorie und Praxis sowie der Umgang mit Chemikalien. "Ich bin froh, dass ich an dem Lehrgang teilnehmen konnte", sagt die 38-Jährige strahlend. "Ich möchte, dass sich Gäste bei uns wohl fühlen, und ein sauberes Zimmer ist eine sehr wichtige Grundlage." Ndinelao Hashipala arbeitet seit Eröffnung der Frans Indongo Lodge bei uns und wird im Service, auf der Etage und in der Wäscherei eingesetzt. Berufsbegleitende
Fortbildungskurse zum Erlangen von internationalen Standards werden von der Tourismusbranche stark gefördert.
Geparden hautnah erleben (November 2006)
Immer mehr Gäste der Frans Indongo Lodge nutzen bewusst unsere Nähe zum Cheetah Conservation Fund (CCF), um Geparden zu sehen und zu fotografieren. Die Stiftung liegt auf unserer Nachbarfarm und setzt sich seit 1990 für den Schutz der gefährdeten Raubkatze ein. Zwei Ausflüge bieten sich an. Sehr reizvoll für Gäste, die auf eigene Faust unterwegs sein möchten, ist der so genannte "cheetah run". Damit die in Gehegen lebenden Geparden fit bleiben, animiert man sie mit einem per Winde über den Boden gezogenen Tuch zum Sprinten. So können Besucher die Raubkatzen in Bewegung fotografieren. Ein Rundgang durch das Schulungszentrum mit einer informativen Ausstellung zum Geparden rundet den Besuch beim CCF ab. Der Höhepunkt des 3- bis 4-stündigen, von der Frans Indongo Lodge aus geführten Ausflugs ist das 64 ha große Bellebeno Wildgehege. Zur Zeit leben dort 15 Geparden-Weibchen, die nicht mehr in die Freiheit entlassen werden können. Am schönsten ist der Ausflug morgens, wenn die Raubkatzen aktiv und so neugierig sind, dass sie ganz dicht an unserem Wagen herankommen - und kein Zaun uns von ihnen trennt. Mit dem Eintrittsgeld wird der Schutz einer Raubkatze unterstützt, die für das Ökosystem Namibias so wichtig ist.
Zahl der Nashörner verdoppelt (September 2006)
Auf unseren Wildbeobachtungsfahrten haben wir seit kurzem noch größere Chancen, Breitmaul-Nashörner zu beobachten. Mit zwei Kühen und zwei Bullen wurde unser Bestand auf nunmehr sieben erhöht. Die Tiere stammen aus Südafrika und sollen frisches Blut in die Nachzucht bringen. Von den Aufregungen des Transports haben sich die Nashörner schnell erholt - deutlich sichtbar daran, dass sie allmählich auch die Scheu vor unserem Wagen verlieren. Außer den Breitmaul-Nashörnern gibt es auf der Frans Indongo Lodge auch ein Spitzmaul-Nashorn. Die Tierart gilt immer noch als stark gefährdet. Um für eine weitere Verbreitung der geschützten Spitzmaul-Nashörner zu sorgen, hat die namibische Regierung ein streng reguliertes Patenschaftsprogramm eingeführt. Daran beteiligt sich auch die Frans Indongo Lodge: Der Spitzmaul-Nashorn-Bulle in unserem 60 km² großen Wildgebiet soll bald Gesellschaft von einer Kuh erhalten.
Geburtstagsfest mit Präsident (Januar 2006)
Ende Januar hat Dr. Frans Aupa Indongo, der Eigentümer der Frans Indongo Lodge, seinen 70. Geburtstag gefeiert. Zum Fest kamen über 500 Gäste auf die Lodge; darunter der Gründungspräsident Namibias, Dr. Sam Nujoma, der amtierende Präsident Hifikepunye Pohamba sowie bekannte Persönlichkeiten aus Regierung, Wirtschaft und Gesellschaft. Während des offiziellen
Festprogramms würdigte Präsident Pohamba die Lebensleistung des arbeitsamen Jubilars. Chöre, die extra aus der Heimat des Oshivambo-sprachigen Geburtstagskindes angereist waren, untermalten das Programm. Den Abschluss der Feierlichkeiten bildete mittags ein Büffet mit traditionellen Gerichten wie Oshifima (Mahangu-Hirse-Brei), Ombindi (Wilder Spinat), Oshingali
(Bohnen-Pürree), Omaungu (Mopane-Raupen), Ondjove (Öl der Marula-Frucht), Oxuxwa (gegrilltes Hähnchen), Eedingu (Biltong, d.h. Trockenfleisch) und Omungome (traditionelles Brot). Als Getränke wurden Oshikundu (alkoholfreies Bier aus Mahangu und Sorgum Hirse), Omalodu (alkoholhaltiges Bier aus Sorgum) und Omaongo (alkoholhaltiges Bier aus der Marula-Frucht) gereicht.
Indongo zählt zu den erfolgreichsten Geschäftsleuten des Landes. Grundlage seines Erfolgs ist Fleiß und harte Arbeit. So war es typisch für ihn, dass er nach dem Mittagessen die Feier beendete, weil er dringend das Verladen von Rindern beaufsichtigen wollte.
Beim Bau des Campingplatzes in der Nähe der Lodge legt Frans Indongo selbst Hand an.
Foto: Sven-Eric Kanzler
Nashörner ausgesetzt (Mai 2005)
Auf dem Gelände der Lodge leben neuerdings drei Breitmaul-Nashörner. Das erste wurde vor einem Jahr ausgesetzt, zwei weitere Tiere in diesem Monat. Außerdem haben wir im Rahmen eines Partnerschaftsprogrammes zwei Spitzmaul-Nashörner von Camp Eden aufgenommen. Das in freier Wildbahn lebende Spitzmaul-Nashorn Namibias war Anfang der Achtziger Jahre durch Wilderei nahezu ausgerottet worden. Der Bestand hat sich seither durch Öko-Tourismus, Aufklärung der Bevölkerung und Wiederansiedlung auf geeigneten Farmen erholt.
Neuer Wanderweg angelegt (April 2005)
Besucher der Frans Indongo Lodge können die Gegend jetzt auf drei Wegen zu Fuß erkunden. Die erste Route hatten Gäste bereits im September 2004 eingeweiht. Die Wege führen durch die weite, ungewöhnlich wildreiche Savannenlandschaft der Farm und sind 1,5 bis 4 Stunden lang. Höhepunkt - im wahrsten Sinne des Wortes - ist ein kleiner Berg mit einem fantastischen Ausblick über die Ebenen.
Beraten im Busch (Dezember 2004)
Die Lodge ist um einen modernen Konferenzraum erweitert worden. Er bietet 40 bis 60 Personen Platz, ist vom normalen Gästebetrieb getrennt und überblickt die weite Baumsavanne. Nur etwa drei Stunden Fahrtzeit von Windhoek entfernt, eignet sich die Lodge sehr gut für Veranstaltungen aller Art, vom Teambuilding des Firmenmanagements bis hin zur Hochzeitsfeier.
Profis der Gastfreundschaft (Februar 2004)
Die Manager auf der Frans Indongo Lodge heißen Astrid und Alf Walter. Die Hotelbetriebswirtin und der Restaurantfachmann haben die Gastronomie in renommierten Hotels in Deutschland und in der Schweiz von der Pike auf erlernt. Ihre Kenntnisse und Erfahrungen geben sie an die Mitarbeiter der Lodge weiter, so dass die Gäste auch im tiefsten Busch einen rundum guten Service genießen.
Zum zweiten Mal eröffnet (November 2003)
Die Frans Indongo Lodge im nördlichen Zentrum von Namibia ist nach gelungenem Wiederaufbau erneut geöffnet worden. Sie ist großzügiger als zuvor und wurde größtenteils aus Naturmaterialien errichtet. Elemente der Anlage und der Dekoration stammen aus der Kultur der Ovambo. Die erste Lodge war im September 2001 nur einen Monat nach der offiziellen Einweihung vollkommen niedergebrannt.
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Foto: Alf Walter

Das neue Restaurant mit Sitzecke und Kamin. Foto: Alf Walter

Ndinelao Fiyeipo Hashipala. Foto: Alf Walter

Selten kann man Geparden aus so großer Nähe fotografieren
wie beim CCF. Foto: Alf Walter

Breitmaul-Nashörner werden bis zu 2.300 kg schwer.
Foto: Jan-Dirk Hansen


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